>Willkommen in Palästina<: Tagebuch

Ich bin der Einladung des deutschen Kooperationskreises Palästina Israel (KOPI) gefolgt. Es geht um eine gewaltlose und Friedensaktion „Willkommen in Palästina“ vom 08. bis 16.07.2011. Mein Tagebuch:

Veranstaltung: >Willkommen in Palästina< - Erlebnis, Bilanz, Perspektive

Eingeladen sein, mehr als zweitausend Kilometer fliegen mit Geschenken für Gastfamilien im Gepäck, sein Reiseziel nicht verbergen und dafür gleich am Flughafen festgehalten und statt in ein Hotel in ein Gefängnis gebracht werden, keinen Anwalt sehen, nicht mit der Familie sprechen dürfen, ein Medikament nicht ausgehändigt bekommen und noch froh sein müssen, wenn man möglichst bald abgeschoben wird - ...

 

Internationale Solidaritätswoche >Willkommen in Palästina< zu Ende gegangen

Am 16. Juli 2011 ist die internationale Friedens- und Solidaritätswoche >Willkommen in Palästina< zu Ende gegangen. Hunderte Menschen aller Altersgruppen und unterschiedlicher nationaler Herkunft wollten aus diesem Anlass unter offener Angabe ihres Reiseziels – des Westjordanlandes – über den Flughafen Ben Gurion einreisen.

Dr. Hikmat Al-Sabty zurück in Rostock

Dr. Hikmat Al-Sabty bei der Ankunft in Berlin-Tegel (11. Juli 2011)
Photo: Harald Etzbach

Unser Freund Dr. Hikmat Al-Sabty, Mitglied des Rostocker Friedensbündnisses, wurde gestern (11. Juli 2011) aus Israel abgeschoben und konnte heute in Rostock begrüßt werden.

Willkommen in Palästina: Erklärung des Rostocker Friedensbündnisses vom 10. Juli 2011

- Unverhältnismäßige Reaktion des Staates Israel auf gewaltfreie Friedensmission >Willkommen in Palästina<
- Dr. Hikmat Al-Sabty, Mitglied des Rostocker Friedensbündnisses, unter den Inhaftierten
- Rostocker Friedensbündnis fordert die Freilassung aller Gefangenen

Internationale Solidaritätsaktion 8.-16. Juli 2011: Morgen an den Grenzen von Palästina

500 Friedensaktive aus aller Welt versammeln sich unter dem Motto >Willkommen in Palästina< morgen auf dem Flughafen in Tel Aviv. Ihr Reiseziel ist das Westjordanland, ein so genanntes palästinensisches Autonomiegebiet, dessen Grenzen vollständig von Israel kontrolliert und zudem durch Mauerbau und Siedlungsaktivitäten immer mehr zuungunsten der palästinensischen Bevölkerung verschoben werden. Die Palästinenser selbst können sich in ihren Gebieten nicht frei bewegen. Es gibt acht verschiedene Kategorien von Personalausweisen.

>Herrschaftskritik: Analysen - Aktionen – Alternativen< (Lesung)

Im Buch werden Herrschaft und die verschiedensten Ausprägungen von Herrschaft im Alltag analysiert. Der Autor greift auf langjährige Erfahrung in politischer Bewegung zurück und äußert mitunter auch deutliche Kritik an politischer Bewegung, weil sich auch dort immer wieder Akteure unreflektiert positiv auf Herrschaft beziehen. Neben anschaulichen Beispielen aus politischer Praxis und Alltag zeigt das Werk auch Ansätze für Veränderung und Möglichkeiten, sich gegen Herrschaft zur Wehr zu setzen und einen alternativen, möglichst herrschaftsarmen Umgang miteinander zu entwickeln.

„Willkommen in Palästina“ - Aufruf zur Unterstützung

Organisationen der palästinensischen Zivilgesellschaft und Friedens- und MenschenrechtsaktivistInnen rufen die Organisationen der Zivilgesellschaft und die AktivistInnen weltweit dazu auf, vom 8. bis 16. Juli zu einer Woche der Freundschaft und Friedensarbeit nach Palästina zu kommen:

Ilja Ehrenburg, die Deutschen und der Krieg – Lesung und Diskussion

Verleumdungen aller Art ranken sich um die Rolle des sowjetischen Schriftstellers und Publizisten Ilja Ehrenburg (1891-1967) vor allem am Ende des Zweiten Weltkrieges. Es wird behauptet, seine Kriegsartikel allein trügen die Schuld an den Übergriffen von Soldaten der Roten Armee auf die deutsche Zivilbevölkerung. Politische Winkelzüge Stalins auf der Suche nach Bündnispartnern werden als „berechtigte“ Kritik an Ehrenburg gedeutet und kaum jemand weiß, was wirklich in Ehrenburgs so oft erwähntem Flugblatt „Töte“ stand.

Redebeitrag auf dem Puschkinplatz 2011

Liebe Freundinnen und Freunde, vor einem Jahr habe ich an dieser Stelle gesagt – es ging um Ilja Ehrenburg und seinen Bericht vom Nürnberger Kriegsverbrecherprozess - , wir würden uns wieder zu Wort melden, wenn Ende des Jahres offiziell an die Nürnberger Prozesse erinnert wird.

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