1914-2014: Rundmail 15.1.2014

Wie wir schon in unserer Jahresanfangsrundmail geschrieben haben: Das „Jubiläum“ 100 Jahre Erster Weltkrieg darf nicht der offiziellen Geschichtsdeutung überlassen werden! Im Gedenkjahr 2014 werden auch in Rostock bereits von verschiedenen Gruppen und Organisationen Veranstaltungen geplant. Unter anderem wird an der Vorbereitung einer Aktionswoche gearbeitet.

Offizielle Jahresanfangsrundmail des Rostocker Friedensbündnisses

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde - ewig neues RFB: Unsere Jahresendrundmail kommt diesmal als Jahresanfangsrundmail daher. Wir bedanken uns herzlich für alle Glückwünsche, die uns zu den Feiertagen erreicht haben. Ein Kriegsjahr ist zu Ende gegangen, ein weiteres beginnt. Was haben wir 2013 gegen den Krieg getan?

Mit Bundeswehr-abschaffen-Transparent vor der Karrieremesse

Drinnen Bundeswehrreklame, draußen unser Protest: Am 9. November zeigten wir vor dem aktuellen Standort der „jobmesse deutschland tour“, auf der sich auch das Karrierecenter der Bundeswehr präsentierte, mit einer Mahnwache, was wir von der Bundeswehr als „Arbeitgeber“ halten. Dabei kamen wir sowohl mit der gastgebenden Mercedes-Benz-Niederlassung als auch mit unserem Oberbürgermeister, der die Messe eröffnet hatte, ins Gespräch. Das offizielle Selbstverständnis der Hansestadt als Militärstandort blieb dabei nicht unkritisiert.

Offener Brief an die Universität Rostock zu ihrer Zivilklausel

Rostock, 10. Oktober 2013 - Offener Brief an den Präsidenten des Konzils der Universität Rostock, Prof. Dr. Andreas Wree; an den Rektor der Universität Rostock, Prof. Dr. Wolfgang Schareck; an den Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Rostock, Prof. Dr. Emil Christian Reisinger; an den Ärztlichen Vorstand und Vorstandsvorsitzenden der Universitätsmedizin Rostock, Prof. Dr. Peter Schuff-Werner - Betreff: Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie in Rostock

DFG-VK-Bundeskongress 2013: kurze Nachlese

Die Tage vom 27. bis 29. September 2013 waren für die Mitglieder der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) von ihrem Bundeskongress geprägt. Zu dieser zweijährlich stattfindenden größten Versammlung der DFG-VK waren vier Mitglieder unseres Landesverbandes delegiert.

Aufruf zum Weltfriedenstag: Gegen Kriegsvorbereitungen! Gegen Militarisierung! Für eine friedliche und zivile Entwicklung!

Wieder wird ein Krieg herbeigelogen. Für die Feststellung, dass in einem Vorort von Damaskus Giftgas eingesetzt wurde, braucht man keine UNO-Beobachter. Das konnten bereits die „Ärzte ohne Grenzen“ bestätigen. Die UNO-Beobachter dienen nun als Feigenblatt für die Absichten der Kriegstreiber. Sie sollen das Beweismaterial für den Militärschlag liefern. Wer das Gift eingesetzt hat, sollen sie nicht untersuchen. Dafür haben sie kein Mandat.

„Can’t Be Silent“: Film über Flüchtlingsband nächste Woche im Li.Wu.

Am 19., 20. und 21. August läuft im Li.Wu. („Lichtspieltheater Wundervoll“, Barnstorfer Weg 4) zu unterschiedlichen Zeiten der Dokumentarfilm „Can’t Be Silent - On Tour with The Refugees“ der autofocus videowerkstatt e.V. ( www.videowerkstatt.de ).

Bananenpflücker, Tankwart ... - Jobangebote auf unserem Flyer zur Hanse Sail 2013

Arbeiten, wo andere Urlaub machen –  mit der Deutschen Marine!

Werben fürs Töten und Sterben? Unsere zweite Aktion im Rahmen der Antimilitaristischen Aktionstage

Wir stellen vor: System "RÜCKKEHR". Preise: Probeliegen: 0,50 €, Liegen im Echten: 1 Leben   

                                      

So sah es aus und so las sich unser Flyer:

Werben fürs Töten und Sterben?

Warum heute ans Sterben denken? Heute ist Feiertag in Rostock und Umgebung!

165 Jahre Deutsche Marine, 100 Jahre Militärstützpunkt Hohe Düne - kein Grund zum Feiern!

Die Bundeswehr plant für die kommende Woche in Rostock Feiern zum 165. Jahrestag der Deutschen Marine und zum 100. Jahrestag des Militärstandorts Hohe Düne. Auch wir, das Rostocker Friedensbündnis und die Regionalgruppe Mittleres Mecklenburg der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), wollen diese Jahrestage begehen – natürlich auf unsere Art! Die fortschreitende Militarisierung der Region ist für die Friedensbewegung kein Grund zum Feiern.

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