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Nach dem Ostermarsch: aktuelle Aufrufe, Aktionen, Kampagnen und eine Ausstellung der Friedensbewegung noch einmal ganz ausführlich

Der Rostocker Ostermarsch 2016 war ein Erfolg und alle Teilnehmer haben dazu beigetragen! Für uns hat sich damit deutlich gezeigt, wie intensiv die deutsche Kriegspolitik inzwischen wahrgenommen wird und wie die Bereitschaft wächst, etwas gegen sie zu tun.  

Hier melden wir uns mit einer Nachlese. Mehrere Themen, die wir im Stadthafen ansprachen, sind hier noch einmal aufgenommen und für alle Interessierten mit Links versehen, über die man erfährt, wie man mitmachen kann:

**„Stoppt den Kreislauf der Gewalt in der Türkei!“ lautet ein aktueller Aufruf der Friedensbewegung. An Bundesaußenminister Steinmeier gehen Unterschriftenlisten mit der Forderung, angesichts der Gewalt und der Menschenrechtsverletzungen in der Türkei, vor allem in den vom Krieg zwischen türkischer Regierung und PKK betroffenen Regionen in der Osttürkei, nicht länger wegzusehen. Wir halten das für umso aktueller, als die EU und die Türkei unlängst ein für beide Seiten lukratives Abkommen über den Austausch von Geflüchteten geschlossen haben. Da war eine Verständigung möglich! Wir möchten dieses Thema deshalb auch im Kontext Flucht ansprechen. Ausführlich und mit der Möglichkeit, zu unterschreiben, hier:

https://weact.campact.de/p/UrgentCallTurkey

**Die Schilder mit der Aufschrift „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“, die viele auf dem Ostermarsch getragen und zum Fotografieren in die Höhe gehalten haben, sind das Erkennungszeichen einer neuen Kampagne für den Abzug der Atomwaffen vom Stützpunkt Büchel in der Eifel. Den Kern der Kampagne für dieses Jahr bildet eine 20-wöchige Aktionspräsenz in Büchel. Über eine Teilnahme an ihr oder Möglichkeiten ihrer Unterstützung kann man hier mehr erfahren:

http://buechel-atombombenfrei.jimdo.com/

**Der Fall des ukrainischen Journalisten und Kriegsdienstverweigerers Ruslan Kotsaba beschäftigt uns seit vielen Wochen und wir haben auf dem Ostermarsch auch über ihn berichtet. Ruslan Kotsaba hat mit seinem mutigen Eintreten gegen Kriegspolitik und für Demokratie in seinem Land viel riskiert und Zeichen gesetzt. Hier kann man mehr über ihn erfahren und ihm unterstützende Zeilen ins Untersuchungsgefängnis nach Iwano-Frankiwsk schicken:

http://www.connection-ev.org/ruslankotsaba-form

**Natürlich sind wir dagegen, dass Menschen überhaupt in die Bundeswehr eintreten. Bereits 17-Jährige einzustellen und gezielt unter Kindern und Jugendlichen für sich zu werben, ist aber eine besonders perfide – und der UN-Kinderrechtskonvention widersprechende - Taktik der Nachwuchsgewinnung, die die Bundeswehr betreibt. Gegen sie kann hier eine Petition an Verteidigungsministerin von der Leyen unterschrieben werden:

http://unter18nie.de/

**Einwohnermeldeämter übermitteln die Daten Jugendlicher kurz vor ihrem 18. Geburtstag an die Bundeswehr. Dem kann man widersprechen. Wie, dazu berät die DFG-VK:

https://www.dfg-vk.de/rekrutierungen-der-bundeswehr/keine-daten-fuer-die-bundeswehr

In dem aktualisierten Flyer dazu gibt es auch einen Musterbrief für die Forderung nach Löschung bereits erfasster Daten. Den Flyer gibt es bei Interesse bei uns. Überhaupt:

Wer lieber offline lesen, schreiben oder auch im Bekanntenkreis Unterstützer sammeln möchte, melde sich bitte bei uns: rostocker-friedensbuendnis@web.de . Wir schicken gern gedruckte Flyer, Postkarten und Unterschriftenlisten zu.

**Und zum Schluss möchten wir auf eine Ausstellung hinweisen, die noch bis zum 30. April im Ökohaus, Hermannstr. 36, stattfindet: „WOW – Wirksam ohne Waffen!“ über Organisationen, die weltweit in Krisengebieten zivile Friedensarbeit leisten. Das Ökohaus ist montags bis sonnabends von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Viel Erfolg bei allen Aktivitäten!