Sie sind hier

14.7., PWH, „Transform Rostock“: „Strahlende Zukunft (?)“ und noch viel mehr

Um das Gestalten und Umgestalten von Rostock geht es am kommenden Sonnabend in der Doberaner Str. 21 (Peter-Weiss-Haus). Workshops mit Titeln wie „(Post-)Urbane Lebensweisen“, „Utopisches Rostock“ und „Strahlende Zukunft?“ laden Interessierte zum Mitmachen ein. Gleichzeitig stellen sich in Saal und Freigarten die verschiedensten Rostocker Initiativen vor und es entsteht eine große Rostock-Karte, auf der alles Platz finden soll, was sich die Teilnehmer des Tages an Veränderungen in der Stadt wünschen. Los geht es um 10 Uhr mit einem Info- und Vernetzungsbrunch.

Aus der Ankündigung der Veranstaltung: „Rostock neu erfinden, umstülpen, transformieren. Wie gestalten Menschen die Stadt, in der sie leben? - Die Stadt ist ein Raum, in dem heute weltweit die meisten Menschen leben. Aber nicht alle Menschen, die dort leben, gestalten diesen Raum. Die meisten Stadtmenschen müssen sich mit dem, was da gestaltet ist und wird, arrangieren. Und doch nehmen alle Menschen Einfluss auf ihre Stadt und gestalten diese auf ihre Weise, mehr und weniger. Was passiert da in den Städten? Wer hat die größte Gestaltungsmacht und warum? Wie können wir mitgestalten und uns die Stadt zu eigen machen? Diesen Fragen wollen wir heute nachgehen! Transform Rostock!“
Unser Beitrag besteht in einem Workshop mit dem Titel „Lokaler Aktivismus inside: Strahlende Zukunft?“. Wir gestalten ihn gemeinsam mit dem Anti-Atom Bündnis NordOst ( http://lubmin-niXda.de/ ). Denn: Auch die Gegenwart strahlt bereits. Allerdings nicht im Sinne gedeihlicher Stadt- und Landesentwicklung. Im Gegenteil, die wirtschaftlichen und infrastrukturellen Schwächen des Landes scheinen dazu einzuladen, hier Atommüll abzukippen und über die Häfen atomares Material zu verschiffen. Zusammen mit der hohen Militärdichte in MV und Rostock entsteht eine explosive Mischung, die ganz von selbst an das Hand-in-Hand-Gehen von ziviler und militärischer Nutzung der Atomenergie denken lässt und darüber hinaus den Blick weitet auf die atomare Erstschlagsstrategie der NATO und schließlich auf die Atomwaffen, die in der Bundesrepublik lagern - auch von den Protesten dort vor Ort, in Büchel, werden Eindrücke und Erfahrungen vermittelt. Was wir sonst tun und wo wir weitere Möglichkeiten sehen, aktiv zu werden, möchten wir mit Ihnen und Euch auf diesem Workshop beraten und diskutieren. Unser Workshop beginnt um 16 Uhr. Herzlich willkommen!
Das ganze Programm des „Transform“-Tages ist hier zu finden: is.gd/transformhro.