Weltfriedenstag 2017 in Rostock

Neue Atomwaffen und Spekulationen über ihren Einsatz, keine Ruhe im Osten der Ukraine, das nicht endende Leid der Zivilbevölkerung in Syrien, Drohungen, in Venezuela militärisch einzugreifen, Verwirrungen um das nordkoreanische Atomprogramm, die Bundeswehr auf mehreren Kontinenten, Angriffe auf kritische Stimmen durch Beschneidung der Pressefreiheit in der Türkei und beileibe nicht nur dort – dass wir im Krieg sind, wissen wir seit Jahren, aber die jetzige weltweite Situation gibt Anlass zu noch größerer Besorgnis.

Veranstaltung über Venezuela und Kuba mit Dr. Carolus Wimmer

Am 23. August um 17.00 Uhr spricht im Stadtteil- und Begegnungszentrum Toitenwinkel Dr. Carolus Wimmer aus Venezuela. Er ist Mitglied des Lateinamerikanischen Parlaments „Parlatino“. Sein Thema lautet: „Lateinamerika jetzt – angesichts der aktuellen Entwicklung in Kuba und Venezuela“. Damit greift er Fragen auf, die in diesen Tagen viele bewegen. Wer ihn kennt, weiß auch, dass er keiner Frage aus dem Weg geht. Es wird sich also lohnen, ihm zuzuhören und sich an der anschließenden Diskussion zu beteiligen.

Friedenstransparente gegen Kriegsschiffe und Böller auf der Sail! - mit Flyer

Am Sonnabend werden wir den Kanonsberg wieder mit unseren Transparenten und Fahnen schmücken. Anlass sind die Präsentationen der Marine und die Pflege militaristischer Traditionen durch das Kanonier- und Böllertreffen auf der Hanse Sail. Während die ersten Böller ertönen, werden wir schwarze Luftballons starten. Die Veranstaltung findet auf dem Kanonsberg statt und beginnt um 9 Uhr. Wer uns schon ab 8 Uhr beim Anbringen der Transparente und beim Befüllen der Luftballons helfen möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen! - Nachtrag: Im Anhang unser Flyer.

Grußbotschaft von Überlebenden der Atombombenabwürfe auf japanische Städte

Die Mitglieder der Hibakusha-Organisation Nihon Hidankyo haben ihren Freunden in der DFG-VK zum Hiroshimatag eine Grußbotschaft übermittelt. Sie finden/Ihr findet sie im Anhang.

Hiroshimatag 2017 in Rostock

Am Abend des 6. August werden wieder nach japanischer Tradition Kerzen auf dem Schwanenteich schwimmen. Sie erinnern an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945. Schwerpunkt der damit verbundenen Kundgebung wird der neue Vertrag über ein Verbot aller Atomwaffen sein. Er wurde Anfang Juli in der UNO von 122 Staaten beschlossen. Deutschland nahm an den Verhandlungen nicht teil. Wir fordern, dass Deutschland nachträglich dem Vertrag beitritt!

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Ulmen, Cochem und Umgebung,

herzlich willkommen zu unseren Veranstaltungen in Ihrer Nähe am 1. und 2. August 2017!:

Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki, August 1945: Nicht vergessen! - Lieder, Gedichte und Kerzen: 1. August, 18.00-19-00 Uhr, Ulmen, Alter Postplatz, und 20.00-21.00 Uhr, Ulmen, Am Maar

Ilja-Ehrenburg-Straße: Bedauerliches Unwissen und Vereinnahmung des Andenkens an Rostocker Entertainer

(Pressemitteilung der Initiative Ilja Ehrenburg vom 20. Juni 2017) Die Umbenennungsaktion von Junger Union und CDU, die laut „Ostsee-Zeitung“ vom 19. Juni am Sonnabend in der Ilja-Ehrenburg-Straße stattgefunden hat, lässt auf ein bedauerliches Unwissen schließen: Die Akteure kennen offenbar nicht das Leben und Werk Ilja Ehrenburgs, sondern wiederholen nur aus zweifelhaften Quellen bekannte einzelne Sätze.

„Tag der Bundeswehr“ in Stralsund: Kein Werben fürs Töten und Sterben!

Diesen Sonnabend, am 10. Juni, steigt zum dritten Mal der bundesweite „Tag der Bundeswehr“. Unter den 16 Standorten, an denen das Militär sich aus diesem Anlass präsentieren will, ist auch einer in Mecklenburg-Vorpommern: Stralsund, der Standort der Marinetechnikschule Parow, des Drehorts der YouTube-Reklameserie „Die Rekruten“. In Zusammenarbeit mit der Stadt hat sich die Bundeswehr dafür ein sehr attraktives Veranstaltungsgelände gesichert: die Hafeninsel.

Gegen Bundeswehr auf dem Kirchentag!

Christen und Nichtchristen protestieren gemeinsam - Pressemitteilung der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK):

Die Bundeswehr macht nicht nur Werbung auf Ausbildungsmessen und auf Plakatwänden, sondern auch im kirchlichen Bereich. Denn die großen Kirchen sind für viele Menschen noch immer eine moralische Instanz. Die evangelischen und katholischen Volkskirchen haben gemeinsam noch immer 46 Millionen Mitglieder. Deshalb wirbt die Bundeswehr im Bereich der Kirche um Sympathie und Verständnis.

Fotos und Informationen von der „Sea Eye“

Von der „Sea Eye“, die zu Ostern im Mittelmeer mehrere hundert Flüchtlinge rettete und dabei selbst in Seenot geriet, haben viele schon gehört und gelesen. Ein Bekannter von uns war an Bord. Sehr gern und voller Respekt entsprechen wir seiner Bitte, diesen Link zum Bericht des Fotografen der Aktion zu verbreiten:

http://www.danielkempfseifried.de/the-river-is-an-ocean-sea-eye/

 

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