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Initiative Ilja-Ehrenburg

Artikel der Initiative Ilja Ehrenburg für den >Rostocker Blitz<

Mit dem Folgenden nimmt die Initiative Ilja Ehrenburg Stellung zu einer Diskussion über Ilja Ehrenburg auf den Leserbriefseiten der Anzeigenzeitung >Rostocker Blitz< der letzten Wochen. Bedauerlicherweise hat sich die Zeitung nicht in der Lage gesehen, die Erklärung ungekürzt und als Artikel zu veröffentlichen. Wir möchten Ihnen und Euch daher auf diesem Wege das zukommen lassen, was die Leser des >Rostocker Blitzes< hätten lesen sollen. Weitere und detailliertere Auskünfte geben wir gern:

Ehrenburg bleibt!

Kampagne "65 Jahre Befreiung vom deutschen Faschismus!"

Die Initiative Ilja Ehrenburg unterstützt die Kampagne.

"Ilja Ehrenburg und das Judentum": Vortrag von Prof. Dr. Arkady Tsfasman

Die Veranstaltung fand im Rahmenprogramm der Ausstellung "Ilja Ehrenburg und die Deutschen" am 18. Juni im Rostocker Peter-Weiss-Haus statt.

Wir danken Prof. Dr. Arkady Tsfasman sehr herzlich dafür, dass er uns sein Manuskript zur Verfügung gestellt hat.

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Ilja Ehrenburg und das Judentum

 

"Ilja Ehrenburg - Plädoyer für einen großen Europäer": Vortrag von Prof. Dr. Willi Beitz

Die Veranstaltung fand im Rahmenprogramm der Ausstellung "Ilja Ehrenburg und die Deutschen" am 22. Juni 2009 im Rostocker Peter-Weiss-Haus statt.

Wir freuen uns einen Mitschnitt des Vortrags zum Nachhören veröffentlichen zu können:

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Wir danken Prof. Dr. Willi Beitz zudem sehr herzlich dafür, dass er uns sein Manuskript zur Verfügung gestellt hat.

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Ilja Ehrenburg – Plädoyer für einen großen Europäer

Ausstellungsverlängerung

Die Ausstellung "Ilja Ehrenburg und die Deutschen" im Peter-Weiss-Haus Rostock wird bis zum 10. Juli 2009 verlängert! Die Öffnungszeiten bleiben bestehen: Mo-Fr 14-18 Uhr, Do bis 20 Uhr, So 10-16 Uhr (Sa geschlossen).

"Quo vadis, Ilja Ehrenburg in Rostock?": Unser Bericht

V.l.n.r.: Dr. Maria Pulkenat, Karina Jens, Erwin Budél, Heinrich Berkel, Johann-Georg Jaeger, Dr. Cornelia Mannewitz, Günter Althaus, Christoph Friederich

 

Ausstellungsprogramm: Vortrag "Ilja Ehrenburg - Plädoyer für einen großen Europäer" mit Prof. Dr. Willi Beitz

"Ein großer Europäer" ist ein Wort aus einer der Grabreden für Ilja Ehrenburg. Europa als Kulturrraum hat durch den Schriftsteller und Publizisten Ehrenburg bereits früh eine umfassende und auch visionäre Spiegelung gefunden: In seinem Debütroman "Julio Jurenito" sah er einschneidende Entwicklungen des 20. Jahrhunderts literarisch voraus. Für die letzten Jahrzehnte seines Lebens wird sein politisches Engagement in der Weltfriedensbewegung zum Schwerpunkt seiner Tätigkeit. In diesen Kontext gehört auch seine Kriegspublizistik.

Ausstellungsprogramm: Vortrag "Ilja Ehrenburg und das Judentum" mit Prof. Dr. Arkady Tsfasman

Ilja Ehrenburg war Jude. Sein Verhältnis zu Juden und Judentum ist dennoch nicht unumstritten. Unterschiedliche Bewertung erfahren einerseits seine Aktivitäten im Jüdischen Antifaschistischen Komitee der Sowjetunion und bei der Zusammenstellung des Materials für "Das Schwarzbuch. Der Genozid an den sowjetischen Juden" sowie seine Rolle als Ansprechpartner für die Probleme der jüdischen Bevölkerung der Sowjetunion bis weit nach dem Krieg, andererseits sein Verhältnis zu Juden als Sowjetbürgern und zu Israel.

Vortrag am 18.6. um 19.00 Uhr im Peter-Weiss-Haus, Doberaner Str. 21.

Ausstellungsprogramm: Dokumentarfilm "Revue" von Sergei Loznitsa - mit Material

Im Rahmenprogramm der Ilja-Ehrenburg-Ausstellung zeigen wir am Dienstag, 16. Juni, den mehrfach ausgezeichneten russischsprachigen Dokumentarfilm "Revue" von 2008 mit englischen Untertiteln. Regisseur ist Sergei Loznitsa ("Blockade"). Der Film, ein Zusammenschnitt sowjetischer Provinz-Wochenschauen der 50-er und frühen 60-er Jahre, beleuchtet die historischen Umstände des Schaffens von Ilja Ehrenburg in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

Ausstellungsprogramm: Stummfilm "Die Liebe der Jeanne Ney" - mit Material

Am Dienstag, dem 9.6., um 20.30 Uhr geht es im Rahmenprogramm zur Ilja-Ehrenburg-Ausstellung >>beschaulich<< zu: Im Freigarten des Peter-Weiss-Hauses wird >>Die Liebe der Jeanne Ney<< (Ufa 1927) gezeigt, ein Stummfilm von G.W. Pabst nach einem frühen Roman von llja Ehrenburg, den er übrigens in Berlin schrieb. Eine junge Französin verliebt sich in einen Bolschewiken: eine filmische Mischung aus Revolution, Krimi und Kolportage. Und viel Liebe! Belegt ist der Fall einer jungen Sowjetbürgerin, die nach der Lektüre das geliehene Buch ins Wasser warf.

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