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antimilitaristischer Blog

Nach dem Ostermarsch: aktuelle Aufrufe, Aktionen, Kampagnen und eine Ausstellung der Friedensbewegung noch einmal ganz ausführlich

Der Rostocker Ostermarsch 2016 war ein Erfolg und alle Teilnehmer haben dazu beigetragen! Für uns hat sich damit deutlich gezeigt, wie intensiv die deutsche Kriegspolitik inzwischen wahrgenommen wird und wie die Bereitschaft wächst, etwas gegen sie zu tun.  

Hier melden wir uns mit einer Nachlese. Mehrere Themen, die wir im Stadthafen ansprachen, sind hier noch einmal aufgenommen und für alle Interessierten mit Links versehen, über die man erfährt, wie man mitmachen kann:

Aufruf zum Rostocker Ostermarsch 2016: Gegen Militarisierung und Sozialabbau! Für eine friedliche und lebenswerte Stadt!

Ostern 2016 gehen wir durch den Stadthafen. Auf unserem Weg von der Silohalbinsel zum Matrosendenkmal machen wir an Orten halt, die für Luxus-Wohnungsbau, Reste der früheren Industrieregion Rostock, Raubbau an der Natur, Theatersterben und Privatschulen statt öffentlicher Bildung stehen. Wir sprechen über die weltweiten Kriege, bei denen die von Rostock aus geführte Deutsche Marine kräftig mitmischt und die durch Produktion und Stationierung von Waffen bundesweit unterstützt werden.

Was will uns die Bundeswehr verkaufen? Rostocker Friedensbündnis und DFG-VK Mittleres Mecklenburg gegen Bundeswehrbeteiligung an Ostseemesse

Wie schon auf der „Viva Touristika“ im Januar hat das Karrierecenter der Bundeswehr auch auf der Ostseemesse einen Stand, diesmal zwischen Einkaufs- und Erlebnisangeboten von Blumenschau über Sport und Wellness bis zu Möbeln, Kleidung und Gastronomie. Was soll dieser Stand den Besuchern vermitteln? Dass auch hier frühlingshafte Angebote für ein schönes Leben in Haus und Freizeit gemacht werden? „Erlebnisse“ mit der Bundeswehr führen in Auslandseinsätze, bei denen im Namen strategischer und wirtschaftlicher Interessen der Bundesrepublik getötet und gestorben wird.

Unser Flyer zum Bundeswehrstand auf der "Viva Touristika"

Gestern vor dem Messegelände verteilt; siehe Anhang!

„Out of Society“: Deserteure erzählen – Film und Gespräch zum Tag der Gefangenen für den Frieden

Am Tag der Gefangenen für den Frieden, dem 1. Dezember, zeigen wir um 19 Uhr im Peter-Weiss-Haus, Doberaner Str. 21, den Dokumentarfilm „Out of Society“ (Deutschland/Serbien 2013) über zwei Deserteure: Emil Richter, Jahrgang 1914, flieht aus der deutschen Wehrmacht und gelangt auf Irrwegen bis nach Serbien, wo er sich sieben Jahre lang versteckt. André Shepherd, Jahrgang 1977, flieht aus der amerikanischen Armee, lebt 19 Monate in Bayern im Untergrund und beantragt daraufhin als erster amerikanischer Soldat in Deutschland Asyl.

Unterstützung für Offenen Brief zur Situation Geflüchteter in Rostock und MV

Das Rostocker Friedensbündnis unterstützt den „Offenen Brief zur Unterbringung und Betreuung von Asylsuchenden und Geflüchteten in Rostock und in Mecklenburg-Vorpommern des Bündnisses „Rostock nazifrei“ und der Initiative „Rostock hilft“. Im Anhang der Brief.

Feier der Rüstungsindustrie und erneuter Bruch der Zivilklausel der Universität Rostock: Deutscher Luft- und Raumfahrtkongress vom 22. bis 24. September

Der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt 2015 findet in Rostock statt. 700 Teilnehmer tagen seit gestern in der Stadthalle. Zum Rahmenprogramm gehört auch ein Besuch bei der Luftwaffe: im Eurofighter-Fliegerhorst Laage. Die Stadt ist stolz darauf, den Kongress hier ausrichten zu können. Aber was bringt er für die Stadt mit sich?

Kriege, Lügen, Whistleblowing: Ehemalige CIA-Analysten berichten (mit unserem Flyer)

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am Dienstag, 15. September 2015, um 19.00 Uhr im Peter-Weiss-Haus, Möckelsaal, Doberaner Str. 21, 18057 Rostock Ray McGovern und Elizabeth Murray haben jeweils fast dreißig Jahre als hochrangige Analysten bei der CIA und anderen US-amerikanischen Geheimdiensten gearbeitet. Ray McGovern war auf die Sowjetunion und die Staaten des Warschauer Vertrags spezialisiert und lange Jahre für das „Morning Briefing“ des US-Präsidenten zuständig. Elizabeth Murray analysierte insbesondere die Situation im Nahen und Mittleren Osten.

Aufruf zum Weltfriedenstag 2015 in Rostock

Der 1. September ist der Tag, der an den faschistischen deutschen Überfall auf Polen 1939 und damit die Auslösung des Zweiten Weltkriegs erinnert. In diesem Jahr, 70 Jahre nach 1945, denken wir auch an die Befreiung vom Faschismus, die diesen Krieg beendete. Frieden zu fordern, ist besonders an diesem Tag nötig. Denn die Lehren aus der Geschichte sind nicht gelernt.

Weltfriedenstag 2015 in Rostock

Am 1. September ist Weltfriedenstag! An diesem Tag im Jahr 1939 überfiel das faschistische Deutschland Polen und entfesselte den Zweiten Weltkrieg. Unsere diesjährige Kundgebung an diesem Tag stellen wir unter das Motto „Für eine friedliche, zivile und gerechte Welt“. Wir meinen, dass es hierzu im historischen Rückblick, aber auch aus den Erfahrungen unserer Tage heraus viel zu sagen gibt.

Unsere Kundgebung findet auf dem Universitätsplatz statt und beginnt um 16 Uhr. Weitere Informationen folgen. Herzlich willkommen!  

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