Sie sind hier

(Achtung, neuer Ort, neue Anfangszeit!) Solidaritätskonzert für Palästina

Studierende der Hochschule für Musik und Theater Rostock organisieren am Sonntag, dem 2. Dezember, ein Solidaritätskonzert für Palästina. Zur Ankündigung schreiben sie:

 
„Angesichts der massiven Angriffe Israels auf die Zivilbevölkerung im Gazastreifen, wobei in den letzten eineinhalb Wochen 165 Menschen auf palästinensischer Seite gestorben sind, möchten wir zu einem Solidaritätskonzert für Palästina einladen. Wir sehen diesen Krieg als konsequente Fortsetzung der seit Jahrzehnten anhaltenden Belagerungs- und Unterdrückungspolitik Israels gegen die Westbank und den Gazastreifen. Noam Chomsky, jüdischer Intellektueller, bezeichnet die Westbank als ‚world‘s largest open-air prison‘.
 
2009 bestätigte die UN- Menschenrechtskommission den Goldstone- Bericht zur ‚Operation Gegossenes Blei‘, bei der mehr als tausend Palästinenser getötet wurden. In dem Bericht werden Israel schwere Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen vorgeworfen. Ministerpräsident Netanjahu wies die darin geforderten unabhängigen Untersuchungen zurück, der Rechtsdruck der Geschichte ließ die UN den Bericht 2011 widerrufen.
 
Sagt man zu den Unterdrückten: Seid nicht unterdrückt?
Man sagt zu den Unterdrückern: Unterdrückt nicht.
Wenn das einseitig ist, lasst uns einseitig sein.
 
Das Konzert findet am Sonntag, dem 2. Dezember um 19.00 Uhr in der HMT (Kapitelsaal) statt. Achtung, Ort und Anfangszeit verändert! Neuer Ort: Bunker; neue Anfangszeit: 20.00 Uhr!
Es spielen Marie-Luise Böning, Nicolas Miquea, Anna von Rohden und weitere Musiker.
 
Geplant ist auch eine Petition an die Bundesregierung, in der wir einen Stopp der Waffenlieferungen an Israel fordern sowie ein Ende der Blockadepolitik und eine Anerkennung der Menschenrechtsverletzungen durch die israelische Regierung und das israelische Militär.
 
Wir würden uns über zahlreichen solidarischen Besuch freuen.“
 
Das Rostocker Friedensbündnis ist mit seinen Mitgliedern Hikmat Al-Sabty, MdL, und Cornelia Mannewitz an der Veranstaltung beteiligt. Zwischen den Musikstücken werden wir über die derzeitige Situation und die Geschichte des Konflikts um Gaza informieren.
 
Wir schließen uns dem Wunsch der Studierenden der HMT an und laden ebenfalls herzlich zu diesem Konzert ein.