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>Saufen, Schlagen, Seilschaften - Zur Kritik des Verbindungs(un)wesens<: Veranstaltungsankündigung

Am Dienstag in Rostock und am Mittwoch in Greifswald geht es um das Thema Studentische Verbindungen. Aus dem Ankündigungstext:

>Burschenschaften, Corps und andere Studentenverbindungen sind nicht dasselbe, teilen aber eine verhängnisvolle Geschichte. Auch an den Universitäten Greifswald und Rostock sind diverse Verbindungen und neuerdings sogar eine Damenschaft aktiv. (…) Das in den Verbindungen gepflegte Gesellschaftsbild gilt als konservativ und von einem eigenen Eliteanspruch geprägt, die Geschlechterrollen sind klar verteilt, Rituale beherrschen einen großen Teil des Zusammenlebens. (…) Gleichzeitig entsprechen die studentischen Verbindungen heute wieder einem gesellschaftlichen Trend zum Konservatismus und zu nationalistischer und militaristischer Ideologie. (…) Geschichte, soziale Quellen, Strukturen und gesellschaftliche Bedeutung von studentischen Verbindungen sollen in dieser Veranstaltung dargelegt und diskutiert werden. Referent ist Jörg Kronauer, einer der Autoren des Buches „Studentenverbindungen in Deutschland: Ein kritischer Überblick aus antifaschistischer Sicht“ ( http://www.unrast-verlag.de/unrast,2,345,5.html).<
Träger sind die Hochschulgruppe Rostock der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Rostocker Jugendgruppe der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) und die AG Bildungskeller bzw. die Gewerkschaftliche Hochschulgruppe >DGB Campus Greifswald< und der Studentenclub Geographenkeller e.V.
In Rostock: Dienstag, 11.1.2011, 19.00 Uhr, Treffpunkt: Bildungskeller, Ulmenstr. 69, Haus 3, Keller; für den Fall (zu erwartender) reger Teilnahme ist ein Umzug in einen größeren Raum auf dem Campus Ulmenstraße angedacht.
In Greifswald: Mittwoch, 12.1.2011, 19.30 Uhr, Studentenclub Geographenkeller, Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 16.
Für uns ist das Thema hauptsächlich wegen der militaristischen Aspekte des Wirkens studentischer Verbindungen wichtig. Nicht zuletzt ist es auch sinnvoll, bei dem sich abzeichnenden regen Interesse an den Veranstaltungen friedenspolitisch Präsenz zu zeigen.
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