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Impressionen vom Ostermarsch 2010 in Rostock

Am Ostersamstag (3. April 2010) fand in Rostock die inzwischen traditionelle Fahrrad-Demonstration aus Anlass der bundesweiten Ostermärsche der Friedensbewegung statt. Wie in über 70 anderen Städten in ganz Deutschland war in Rostock zum Protest für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan und für eine Welt ohne Atomwaffen aufgerufen worden:

Aufruf des Rostocker Friedensbündnisses und der DFG-VK Regionalgruppe Mittleres Mecklenburg zum Ostermarsch 2010:  Bundeswehr raus aus Afghanistan! Abrüstung statt Sozialabbau!

Bei schönstem Frühlingswetter fanden sich 40 Freundinnen und Freunde der Friedensbewegung zur Auftaktkundgebung auf dem Boulevard in Rostock-Lütten Klein ein.

Es sprachen u.a.:
- Ida Schillen (Mitglied Parteivorstand der Partei DIE LINKE.)
- ein Freund der Friedensinitiative Bad Kleinen
- Cornelia Mannewitz (Rostocker Friedensbündnis)

Schon mit dabei: Die kleinsten "Friedenskämpfer".

Cornelia Mannewitz (Rostocker Friedensbündnis) bei der Einweisung zur Rad-Demonstration. (Ein Dankeschön an den DGB für das Megaphon!)

Ida Schillen mit "Strike-Bike" und PACE-Fahne :)

Als Fahrrad-Demonstration durch den Rostocker Nord-Westen. Klingeling, hier kommt die Friedensbewegung!

Die Polizei vorneweg – dahinter die mit Fahnen dekorierten Fahrräder. Zustimmende Zurufe vom Straßenrand: Unsere Forderung nach dem sofortigen und bedingungslosen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan trifft auf große Zustimmung in der Bevölkerung.

Zwischenkundgebung vor der Werft in Rostock-Warnemünde: Der Kampf um die sozialen Lebensbedingungen der Menschen und für Frieden gehören untrennbar zusammen. Es wurde ein Ausschnitt aus einer Analyse von Torsten Koplin (MdL, Partei DIE LINKE. und Antikapitalistische Linke) zur Werftenkrise verlesen.

Abschlusskundgebung in Warnemünde: Mit von der Partie auch die Rostocker VVN-BdA und die Kampagne für ein Verbot der NPD.

Auf der Abschlusskundgebung wurde u.a. ein Grußwort der Besetzerinnen und Besetzer eines Hauses in der Rostocker Ernst-Barlach-Straße gehalten und zur gegenseitigen Solidarität aufgerufen. Einem Anliegen, welches von den Teilnehmenden mit viel Applaus bedacht wurde.

Monty Schädel (Politischer Geschäftsführer der DFG-VK)

Dokumentiert: Die Rede Monty Schädels

 

Medienberichte:

Bericht RAWstock - stadtmagazin für rostock

Bericht NDR-Online

NNN (6. April 2010)