Hanse Sail 2010 - unser Flugblatttext für den 8. August

und (NEU) Link zu einem Bericht über unsere gemeinsame Aktion mit SDAJ und DKP:

http://www.dkp-mv.de/alles-friedlich-auf-der-hansesail/

Text des Flugblatts, das auf Hohe Düne verteilt wurde:

Liebe Besucherinnen und Besucher der Hanse Sail,

Unsere Grußadresse an die Wiener Friedensbewegung zum Hiroshimatag 2010

Die Wiener Friedensbewegung wird auch 2010 gemeinsam mit der Hiroshima Gruppe Wien ihre traditionelle Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki durchführen. Sie sammelt dazu Botschaften aus aller Welt. Unsere Grußadresse lautet:

Liebe Freundinnen und Freunde in Wien,

herzliche Grüße zum Hiroshimatag aus Rostock! Wir finden es sehr gut, dass Ihr auch dieses Jahr diese Veranstaltung durchführt und bis weit über Eure Landesgrenzen hinaus auf ihr Anliegen aufmerksam macht.

Ilja-Ehrenburg-Straße: Zweifelhafte Umbenennungswünsche - Presseerklärung vom 22. Juli 2010

Seit einigen Tagen betreibt die Junge Union Rostock, die schon in der Vergangenheit im Gefolge einschlägiger neofaschistischer Aktionen mit Flugschriften und Forderungen aufgetreten ist, eine Kampagne zur Umbenennung der Ilja-Ehrenburg-Straße in Rostock. Damit hat sie zwar in der Rostocker Bürgerschaft keinen Anklang gefunden, Pressemitteilungen zufolge aber wohl bei politischen Vertretern der CDU auf Landes- und Bundesebene.

8. Mai 2010 - Redebeitrag auf der Kundgebung zum Tag der Befreiung

65 Jahre Befreiung – 65 Jahre Nürnberger Prozesse:
Redebeitrag des Rostocker Friedensbündnisses zur Kundgebung der VVN-BdA auf dem Ehrenfriedhof der Roten Armee am Puschkinplatz in Rostock am 8. Mai 2010

Bericht zur Kundgebung auf den Internetseiten der VVN-BdA Rostock.

Wortlaut unseres Redebeitrags:

Rostocker Friedensbündnis zum 1. Mai 2010

Der 1. Mai 1933 wurde im faschistischen Deutschland als >Feiertag der nationalen Arbeit< begangen. Noch fanden viele antifaschistische Gegendemonstrationen statt.

1. Mai 2010: antifaschistische Massenblockaden

Die NPD M-V hat für den 1.Mai 2010 unter dem Motto "Freiheit statt BRD" einen Aufmarsch im Rostocker Stadtteil Lütten-Klein angemeldet. Wir wollen und werden nicht widerstandslos hinnehmen, dass - zudem am 65. Jahrestag der Befreiung der Hansestadt Rostock am 1. Mai 1945 durch die sowjetische Rote Armee - Faschisten in unserer Stadt aufmarschieren.

Impressionen vom Ostermarsch 2010 in Rostock

Am Ostersamstag (3. April 2010) fand in Rostock die inzwischen traditionelle Fahrrad-Demonstration aus Anlass der bundesweiten Ostermärsche der Friedensbewegung statt. Wie in über 70 anderen Städten in ganz Deutschland war in Rostock zum Protest für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan und für eine Welt ohne Atomwaffen aufgerufen worden:

Aufruf des Rostocker Friedensbündnisses und der DFG-VK Regionalgruppe Mittleres Mecklenburg zum Ostermarsch 2010:  Bundeswehr raus aus Afghanistan! Abrüstung statt Sozialabbau!

Rostocker Ostermarsch 2010: Bundeswehr raus aus Afghanistan! Abrüstung statt Sozialabbau!

2010, das heißt: 50 Jahre Ostermarsch! Die ersten Ostermärsche waren Proteste gegen die atomare Aufrüstung. Auch in der BRD, in Büchel, lagern Atomwaffen. Dieses Jahr wird am 4. April ein Ostermarsch darauf hinweisen, der um fünf vor zwölf beginnt. Das Bombodrom in der Kyritz-Ruppiner Heide ist immer noch im Besitz der Bundeswehr und sie macht keine Anstalten, es zu räumen - auch dort wird es einen Ostermarsch geben. Insgesamt finden bundesweit zu Ostern über 60 Aktionen der Friedensbewegung statt.

60 Jahre Stockholmer Appell

Am 19. März 1950 wurde auf einer internationalen Tagung in Stockholm ein weltweiter Aufruf zur Ächtung der Atomwaffe veröffentlicht. Sein Anliegen und seine Formulierungen speisten sich aus aktuellen Resolutionen der UNO, Erfahrungen aus Verhandlungen zwischen der Sowjetunion und den USA über atomare Abrüstung und allgemeinen humanistischen Idealen. Der Text des Stockholmer Appells lautete:

Rostocker Technikmuseum nicht ohne friedenspolitische Expertise (Pressemitteilung des Rostocker Friedensbündnisses vom 3.3.2010)

In der vergangenen Woche hat die Stadt Rostock zur öffentlichen Diskussion ihres Museumskonzepts aufgerufen. Das Rostocker Friedensbündnis bietet seine Mitarbeit bei der Konzipierung des geplanten Museums für maritime Technik an. Dieses Museum soll unter anderem die Geschichte der lokalen Flugzeugindustrie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts darstellen.

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